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Das trinationale Projekt


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Jeweils 10 Schülerinnen und Schüler aus Polen, Frankreich und Teterow trafen sich im Frühjahr 2012 in Poitiers, im Januar 2013 in Teterow und im September 2013 in Warschau und erarbeiteten ein Konzept für eine trinationale Schülermitbestimmung.

Dieses Konzept wird als Brief an die Europäische Kommission geschickt.

Unterstützt wurde das Projekt vom Bildungsministerium MV und dem Deutsch-Französischen Jugendwerk.

Das letzte Treffen in Warschau:


Jean-Pierre Réginal mit Schülerinnen und Schülern aus Frankreich, Polen und Teterow

Ein Drei-Nationen-Projekt zur demokratischen Mitwirkung von Schülern ist am Teterower Gymnasium in seiner heißen Phase.

TETEROW. Die letzten drei Tagen haben bei den knapp 30 jungen Leuten, die sich gestern Nachmittag im Teterower Gymnasium um das Klavier scharten, Spuren hinterlassen: Sie parlieren flüssig französisch. Kein Wunder, denn seit Wochenbeginn ist für sie in der Schule wie zu Hause Französisch angesagt. Aber viele Worte braucht Jean-Pierre Réginal, der Mann am Klavier, gar nicht zu machen. „Euer Text ist la la la“, lautet seine Ansage und schon schlägt er die Melodie des Chansons „Pour un Flirt“ an. Die ersten Töne kommen noch etwas dünn, doch schon in der Wiederholung klingt es voller. Und in der nächsten Runde singen die Mädchen gar die Oberstimme. Der Spaß steht den Schülern dabei ins Gesicht geschrieben. „Unser Atelier de Chanson ist ein bisschen die Ruheoase. Das Arbeitspensum für die Schüler im Projekt ist sehr anspruchsvoll“, verrät Volker Hähnlein. Der Pädagoge hat in dieser Projektphase den Hut auf.

Worum es bei der gemeinsamen Arbeit der Schüler aus Frankreich, Deutschland und Polen geht, beschreibt er so: „Wir analysieren die demokratische Schülermitwirkung in den einzelnen Ländern und erarbeiten ein Konzept, dass die besten Lösungen idealtypisch vereinigt.“ Schnell wurde den Akteuren bewusst, dass Deutschland mit seinem föderalen Schulsystem aus dem Rahmen fällt. Hier gibt es 16 Schulgesetze und eben so viele Mitwirkungsregelungen. In der Sache aber brauchen wir uns nicht zu verstecken, lautet eine gewonnene Erkenntnis der Teterower. Heute wird die Projektgruppe im Schweriner Landtag ihre Zwischenergebnisse präsentiert. Das Endresultat wird nach einem weiteren Treffen in Warschau dann im Europäischen Parlament vorgestellt.

Derweil nutzen Teterower Gymnasiasten die Chance eines Chanson-Workshops mit Jean-Pierre Réginal. Sie werden einige Lieder einstudieren, die sie am Freitagabend im Konzert gemeinsam mit dem Künstler aufführen. Die Veranstaltung im Foyer des Gymnasiums ist öffentlich, Beginn ist 19 Uhr.

Kontakt zum Autor: e.rogmann@nordkurier.de
Ein Artikel aus dem Nordkurier, Mecklenb. Schweiz Teterow, vom 17. Januar 2013, Seite 19. Copyright Nordkurier 2013


Das trinationale Projekt

Quelle: S. Pagenkopf

Zehn Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen 9 bis 11 fuhren vom 19. bis zum 24. März 2012 mit ihrem Französischlehrer Herr Hähnlein nach Poitiers, das in der Region Poitou Charentes, der französischen Partnerregion Mecklenburgs, liegt.

Gemeinsam mit Schülern aus Frankreich und Polen widmeten sie sich den demokratischen Strukturen in der Schule, insbesondere der Schülermitwirkung. Der Anstoß zu diesem Projekt kam aus Frankreich. Vorbereitet haben die Gymnasiasten eine erste Präsentation über das Schulsystem und eigene Gestaltungsmöglichkeiten.

Interessant war für sie, wie es in den anderen Ländern aussieht. In dieser Woche beteiligten sich auch Bildungspolitiker an Gesprächen mit den jungen Leuten.

Drei Jahre wird dieses Projekt laufen. Das nächste Treffen 2013 findet in Teterow statt, das dritte im Jahr 2014 in Warschau.

Für die Schüler vergingen die Tage wie im Fluge, kamen sie doch mit vielen positiven Eindrücken nach Hause zurück.



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