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Schülerrat und Schülervertretung


Schülerrat

Der Schülerrat setzt sich aus den Klassensprechern der Schule zusammen.

(Schulgesetz für das Land M-V vom 13. Februar 2006 in der mehrfach geänderten Fassung durch Gesetz vom 13. Dezember 2012: § 82 (1))


Marcel Ochs, 11B, Schülersprecher
Leandro Tietz, 11B, Stellvertreter
Friederike Dettmann, 9A
Charlotte Eulitz, 10A
Julius Paetow, 11B


Gymnasiasten setzen ganz eigene Akzente

350 Schüler des Teterower Gymnasiums diskutieren, wie sie das Leben an ihrer Schule mitgestalten können. Um Ideen zu verwirklichen, bilden sie Arbeitsgruppen.


TETEROW. Zwei Stunden auf dem harten Boden der Sporthalle sitzend auszuharren, das tut man nur, wenn es hier etwas wirklich Interessierendes gibt. Das war bei der ersten Schülervollversammlung am Teterower Gymnasium offenbar der Fall. Für Max Eckert allerdings war es ein Kraftakt, denn der Zehntklässler moderierte die Veranstaltung. Mit Bravour meistert er diese Premiere, wie ihm Mitschüler anerkennend bestätigen. Überhaupt sind die ersten Reaktionen positiv. Aline aus der 7. Klasse meint: „Es gab viele detaillierte Informationen über Aktivitäten an der Schule. Das Eine oder Andere kannte man vom Hörensagen. Aber wer wusste schon genau, was eigentlich die Schülervertretung macht?“

Dabei erfüllen die hier aktiven Schüler eine wichtige Funktion, indem sie die Brücke aus der Mitte der Schülerschaft zur Leitung der Einrichtung schlagen. Dass dies keine theoretischen Pflichtübungen sind, macht Alexander Stiewe an einem Beispiel deutlich, das einen Interessenkonflikt entschärfte. „Wir haben erreicht, dass das Handy-Verbot gelockert wurde. Im Unterricht bleibt das Handy tabu, aber in den Pausen darf man es wieder nutzen, seine SMS durchforsten oder selbst welche absetzen.“

Doch eigentlich wollen die Schüler mehr, nicht auf irgend etwas reagieren, sondern selbst mitbestimmen, was an ihrer Schule läuft. „Viele verbringen den ganzen Tag hier, von morgens acht bis nachmittags vier Uhr. Da muss mehr passieren, als nur im Unterricht zu sitzen“, führt Max Eckert ins Feld. An Ideen mangelt es nicht, die ersten Anregungen nehmen Gestalt an. „Wir haben uns im Ergebnis der Versammlung dazu verständigt, sechs Arbeitsgruppen zu bilden, die bestimmte Projekte verfolgen“, bilanziert Alex Stiewe. Beispiel 1: Ein Busunterstand an der Haltestelle vor der Schule, der dringend vonnöten ist. Beispiel 2: Sport. Hier geht es darum, Möglichkeiten zu schaffen, sich in den Pausen sportlich zu betätigen. Tischtennis wäre eine Option, aber auch Yoga.

Doch auch ganz andere Vorhaben stehen auf der Agenda. Schulsozialarbeiterin Kathleen Fichtner hat eine Gruppe von Schülern um sich geschart, mit denen sie regelmäßig das DRK-Seniorenheim besuchen wird. Dort wollen die jungen Leute mit den Bewohnern spielen, vorlesen oder plaudern. In einem weiteren Projekt wollen sich Schüler mit dem Phänomen Diskriminierung auseinandersetzen. Dabei sind die Schülervertreter an der Spitze der Bewegung durchaus Realisten. „Wir sind in einer Findungsphase. Wichtig ist, die Aufgaben anzupacken. Dabei kann sich zeigen, dass hier und da etwas nicht so läuft, wie man sich das anfänglich vorstellte. Daraus lernt man, es besser zu machen“, sagt Max Eckert. Doch jetzt gehen alle erst einmal in die verdienten Ferien.

Kontakt zum Autor: e.rogmann@nordkurier.de
Ein Artikel aus dem Nordkurier, Mecklenb. Schweiz Teterow, vom 02. Februar 2013, Seite 18. Copyright Nordkurier 2013



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