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Schüleraustausch mit Polen


2017

26 deutsche Schüler + 26 polnische Schüler = 52 Mal Austauschglück

Deutsch-polnischer Schüleraustausch mit Czstochowa an der EGT

Austausch und was man vorher darüber denkt:

„Oh Gott, hoffentlich habe ich einen chilligen Partner und nicht so einen Idioten!“ (Schülerperspektive)

„Ein fremdes Kind aus einem fremden Land aufnehmen? Na hoffentlich gibt es da keine Probleme!“ (Elternperspektive)

„Hoffentlich geht nichts schief und alle verstehen sich!“ (Lehrerperspektive)

Voller Aufregung erwarteten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8C der Europaschule Gymnasium Teterow vom 24.04.2017 bis 28.04.2017 ihre Austauschpartner aus Częstochowa. Im Kontext des traditionellen Schüleraustausches mit Polen konnten in diesem Jahr 26 Jugendliche unseres östlichen Nachbars in Teterow begrüßt werden, die durch drei ihrer Lehrerinnen begleitet wurden.

Die Austauschgruppe erwartete während des Aufenthaltes ein intensives und erlebnisreiches Programm, welches sie durch Teterow, nach Berlin und in den Wildpark MV nach Güstrow führte.

Nach anfänglichen Berührungsängsten wurden rasch die ersten Kontakte und zarten Freundschaftsbande geknüpft, Sprachbarrieren und kulturelle Unterschiede spielten sehr schnell keine Rolle mehr. Die Schülerinnen und Schüler genossen die kurze gemeinsame Zeit und schnell wurde klar, dass es um Gemeinsamkeiten geht, nicht um Unterschiede und dass man in Deutschland wie in Polen nicht nur die gleiche Musik hört (Es lebe Ed Sheeran!), sondern auch die gleichen Posen auf Selfies einnimmt. Und darum geht es. Das ist Europa und Europa muss man fühlen, um es zu verstehen. Eine deutsch-polnische Schülergruppe vor dem Brandenburger Tor? Undenkbar vor 30 Jahren, noch weniger vor 70.

Nach einer aufregenden, aber auch anstrengenden Woche (Stadtrallye, Besuch beim Bürgermeister, internationales Zweifelderballturnier, Grillen, Kuppelbesuch des Reichstages, Holocaust-Mahnmal, Potsdamer Platz, Schulführung, Bären und Wölfe im Wildpark) war der Höhepunkt der internationale Abschlussabend, der im Foyer des Gymnasiums stattfand. Schüler, Eltern und Lehrer kamen zusammen, um die Woche bei gutem Essen, bei Tanz und Gesprächen zu beschließen. Begeisterung und Freude und ein wenig Traurigkeit aufgrund des nahenden Abschieds bestimmten den Abend, bevor am frühen Freitagmorgen die Gäste den Zug nach Hause bestiegen.

Trotz aller Übereinstimmungen konnten unsere deutschen Jugendlichen schon jetzt erahnen, dass sie in Polen auch Unterschiede erwarten werden, z.B. im Ablauf des Schultages oder im Alltag der Familien. Der Rückbesuch in Polen wird vom 15.05.2017 bis 19.07.2017 in Częstochowa stattfinden und wird bereits heiß erwartet.

Ein großer Dank gilt den Eltern der Klasse 8C, die für eine Woche ihre Häuser öffneten, Fahrdienste übernahmen und einen wunderbaren Abschlussabend organisierten. Nur durch diese Unterstützung sind Austauschprogramme überhaupt möglich.

Austausch und was man danach darüber denkt:

„Wir werden uns so sehr vermissen. Hoffentlich werden wir uns wiedersehen!“ (Schülerperspektive)

„Ich habe mein Kind so noch nie wahrgenommen, so selbstständig und erwachsen. Eine tolle Erfahrung.“ (Elternperspektive)

„Müde und erschöpft, aber sehr glücklich!“ (Lehrerperspektive)

Ulrike Kleist, Klassenlehrerin der Klasse 8C


2015

Besuch in Teterow

In der zweiten Maiwoche startete am Gymnasium Teterow traditionell das internationale Austauschprogramm mit einer polnischen Partnerschule, dieses Jahr zum dritten Mal mit einer Klasse aus Czestochowa aus Südpolen.

Am Montagabend empfingen wir mit unseren Eltern die mit einer 14stündigen Zugfahrt angereisten Schüler und Lehrer. Nachdem wir uns schon vorher in eigenen Profilen vorgestellt und diese nach Polen geschickt hatten, wussten wir auch schon Einiges über unsere Partnerschüler. Viele hatten auch schon Emails geschrieben. Umso gespannter waren wir jetzt auf die richtige Begegnung. Nach der Vorstellung und Zuordnung fuhren wir dann mit den Gästen nach Hause.

Für die Woche hatten wir ein anspruchsvolles und interessantes Programm vorbereitet, dass wir aber durch das Unwetter und den Bahnstreik immer wieder anpassen mussten. Trotzdem ist es gelungen, alle Vorhaben zu realisieren.

Den Dienstag begannen wir mit Kennenlernspielen in der Schule und wurden von Frau Klaaßen, unserer Schulleiterin, begrüßt. Anschließend zeigten wir in eingeteilten Gruppen unseren Gästen die Schule. Ein kurzer Stadtrundgang, auch in kleineren Gruppen, endete auf dem Markt. Im Rathaussaal empfing uns unser Bürgermeister Herr Dr. Dettmann und berichtete uns Etwas über die Geschichte der Stadt und aktuelle Entwicklungen.

Das für den Nachmittag geplante Übersetzen mit der Regulus und das Schnuppergolfen in Teschow mussten wir auf Grund des nahenden Gewittersturmes verschieben und organisierten einen Sport- und Projektnachmittag in der Schulen, den wir mit einem Grillabend beendeten. Genau als danach die letzten Schüler auf dem Heimweg waren, begann das Unwetter.

Unsere Fahrt nach Berlin fand am folgenden Mittwoch statt. Kurzfristig war ein Besuch des Bundestages mit der Kuppel organisiert. Das Brandenburger Tor und der Pariser Platz besichtigten wir auf dem Weg zum Jüdischen Mahnmal. Wir schauten uns auf dem Potsdamer Platz um und fuhren mit dem schnellsten Fahrstuhl Europas die Aussichtsplattform auf dem Daimler-Chrysler-Building. Hier gab es eine Ausstellung zur Geschichte und dem Wiederaufbau Berlins. Danach nutzten wir die freie Zeit bis zur Rückreise zum Umschauen und Shoppen, auch im größten Einkaufszentrum, der Mall of Berlin.

Das Kennenlernen der Schule, der Stadt aber auch der Region ist ein Hauptbestandteil des Austausches. So wanderten wir am Donnerstag zum Ehrenmal mit dem herrlichen Rundblick. Von da aus ging es zur Badestelle am Teterower See und Herr Stürmer fuhr uns mit der Barkasse Regulus trotz des etwas stürmischen Wetters nach Teschow, wo wir beim Schnuppergolfen das Abschlagen und Einlochen ausgiebig übten.

Den Nachmittag verbrachten wir mit Freunden oder in den Familien bevor wir uns wieder in der Schule mit allen Eltern und einigen Lehrern zum Abschlussabend trafen. Bei gutem Essen, vielen Gesprächen und Musik war dieser Abend viel zu schnell vorbei.

Am nächsten Morgen führen die polnischen Gäste mit dem kurzfristig organisierten Bus nach Sczcecin und erreichten hier ihren Zug nach Hause. Vorher aber gab es bei der Verabschiedung auch Tränen und wir freuen uns jetzt auf unseren Besuch im Juni in Polen.

Die Schüler der Klasse 8B mit ihrem Klassenlehrer Herrn Rösler

Die Klasse 8B in Polen

Am Montag, dem 8. Juni, starteten wir schon um 06:30 Uhr mit einer mehr als 10stündigen Zugfahrt unseren Rückbesuch zu unseren Partnern nach Cestochowa. Abends dort angekommen wurden wir auf dem Bahnhof herzlich von unseren Austauschfamilien empfangen. Wir freuten uns über das Wiedersehen und sahen jetzt, wie die Menschen dort in Schlesien leben.

Am nächsten Morgen wurden wir in den zwei Schulen begrüßt, ein Schulrundgang war organisiert. Danach besuchten wir das weltbekannte Kloster in Jasna Gora, wo uns eine Nonne alle Sehenswürdigkeiten, wie die Schatzkammer und die Ikone der "Schwarzen Madonna" von Tschenstochau zeigte und viel erklärte. Auch, dass in jedem Jahr über eine Million Pilger das Kloster besuchen. Anschließend hatten wir Zeit, uns ein wenig in der Stadt umzusehen, die doch viel größer war, als wir dachten. Auf den Abend freuten wir uns alle schon sehr, denn in der Sportschule war für uns eine Party organisiert, zu der alle Gastgeber verschiedene Kleinigkeiten zu Essen mitbrachten, so dass für jeden Geschmack etwas dabei war und wir vieles probieren konnten. Auch sonst war es sehr lustig.

Am Mittwoch fuhren wir schon früh in das Konzentrationslager Ausschwitz-Birkenau. Das dort  Gesehene und Gehörte hat uns sehr erschüttert. Der nächste Programmpunkt war die Fahrt nach Krakau mit der historischen Altstadt. Wir hatten genug Zeit, das restaurierte Stadtzentrum rund um die Tuchhallen anzusehen, zu essen und auch etwas zu shoppen. Abends kehrten wir dann in die Familien zurück.

Ganz anders, aber auch sehr schön, war der folgenden Tag. Wir fuhren nach Olsztyn (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Hauptstadt der Masuren) und „eroberten“ die Burgruine in einer wunderschönen Gegend. Nach einer ziemlich langen Wanderung konnten wir eine unerschlossene Höhlengrotte begehen und brauchten dabei wirklich unsere mitgebrachten Taschenlampen. Dann wartete auf uns das gegrillte Mittagessen. Wir konnten noch einige Zeit spielen oder entspannen bevor uns der Bus wieder zurück brachte. Den letzten Abend verbrachten einige gemeinsam mit Freunden, andere blieben lieber in den Familien und bereiteten ihre Koffer für die Abreise vor.

Der Abschied am Freitagmorgen von den polnischen Freunden und Gasteltern fiel allen nicht leicht und es flossen auch ein paar mehr Tränen als schon in Teterow.

Die Woche hat uns sehr gefallen, wir haben viele schöne Erinnerungen und hoffen, dass wir uns wiedersehen werden.

Nanne, Nele und Pia


2014

Am 2. Juni 2014 begannen wir den 2. Teil unseres Polenaustausches, nachdem die polnischen Austauschschüler im Mai 2014 bei uns zu Besuch waren. Nach ein paar Startschwierigkeiten, da einige Züge nach Polen ausfielen, konnten wir doch endlich unsere lange Reise antreten. Mit mehreren Stunden Verspätung kamen wir gegen Mitternacht in Częstochowa an.

An unserem ersten Tag in Polen besuchten wir die jeweiligen Schulen unserer Austauschschüler. Einige besuchten die Schule in Częstochowa, die anderen waren an der Schule in Wrzosowa. Anschließend trafen wir uns alle in Częstochowa und gingen in die Wallfahrst- und Klosterkirche auf dem berühmten „Jasna Góra“. Dort konnten wir die „Schwarze Madonna“ sehen.

Abends fand in Wrzosowa eine „Willkommensparty“ statt. Diese Party schweißte uns alle noch mehr zusammen und machte den Abschied am Freitag umso schwerer.
Am nächsten Tag fuhren wir nach Kraków, wo wir eine Stadtführung bekamen und ebenfalls die Marienkirche besuchten. Zahlreiche beeindruckende Gebäude aus dem Mittelalter, der Renaissance und dem Barock sowie die wunderschöne Schlossanlage mögen der Grund dafür sein, dass Kraków von den Polen auch als „heimliche Hauptstadt“ bezeichnet wird. Die Informationen zum jüdischen Viertel der Stadt stellten uns das lebendige Leben an diesem Ort in der Zeit vor dem Naziterror vor. Hier war die reale Geschichte um die Figuren aus „Schindlers Liste“ für uns spürbar. Mit einem kleinen Bummel und einer Pause in Cafés konnten wir den Ausflug in Kraków abrunden.

Die Besichtigung der Gedenkstätten des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz und dem dazu gehörigen Arbeitslager Birkenau am letzten Tag unserer Fahrt war für alle sehr ergreifend und wird wohl nie in Vergessenheit geraten.

Freitag früh mussten wir uns dann schweren Herzens von unseren Austauschschülern verabschieden, dabei blieben einige Augen nicht trocken. Bei diesem Austausch haben sich Freundschaften entwickelt, die noch bis heute bestehen. Dieser Austausch war für uns alle ein großes Erlebnis, welches wir nie vergessen werden. Es war schön so was mal mitzumachen.

Sophie Grevesmühl, Jenny Bochin, Klasse 8B


2013

Der langjährige Schüleraustausch mit polnischen Partnerschulen ist Bestandteil des Schulprogramms als Europaschule.

Er findet zur Zeit mit einer Schule in Czestochowa (Südpolen) statt und ist an unserer Schule als Klassenaustausch organisiert.

Eine 8. Klasse des Gymnasiums Teterow reist für 5 Tage im letzten Schulmonat nach Polen, die polnische Gruppe besucht Teterow im darauffolgenden September. Die Unterbringung der Schüler erfolgt jeweils in Gastfamilien.

Für die Woche wird durch die Schüler und Lehrer ein Programm erstellt, dass Projektarbeit, Unterrichtsteilnahme, Exkursionen und gemeinsame Freizeitaktivitäten miteinander verbindet.

Neben den Tagesausflügen ist der Internationale Festabend, den die Schüler für die Gäste aus Polen, die Eltern, Lehrer und weitere Gäste organisieren ein besonderer Höhepunkt.

Lothar Rösler, Lehrer


2012

Leider war es in diesem Jahr nicht möglich, Besuch aus Polen zu empfangen bzw. nach Polen zu reisen.


2011

Die Schüler der Klasse 8C waren vom 19. bis 23. September 2011 zu einem Schüleraustausch nach Wloclawek in Polen eingeladen. Herzlich wurden die jungen Leute von ihren Austauschschülern empfangen und auch die jeweiligen Gasteltern taten alles, damit sie sich in ihren Familien wohl fühlten.

Am Dienstag besichtigten die Gäste das polnische Gymnasium. Außerdem nahmen unsere Schüler an einer "Unterrichtstunde" teil, in der sie innerhalb einer kleinen Gruppe, die aus jeweils drei polnischen und drei deutschen Schülerinnen und Schüler bestanden, eine große Wand zu Themen wie "Teenie-Rebellion" , "Probleme zu Hause" und "Freizeitgestaltung" anfertigten. Die jungen Leute diskutierten und zeichneten. Wie erstaunt waren sie, als sie viele Gemeinsamkeiten mit ihren polnischen Freunden entdeckten.

Am Mittwoch fuhren alle Schüler zusammen in die Kepler-Stadt Turin, um neben der Altstadt auch ein Pfefferkuchenmuseum zu besichtigen. In dem Museum durften die Schüler selbst Teig herstellen und Pfefferkuchen backen.

Der letzte gemeinsame Tag wurde mit einem Ausflug in einen Park, wo sie auf Trampolinen sprangen, Volleyball spielten, mit Booten fuhren oder mit Kaninchen kuscheln konnten, begonnen. Beim Shopping und beim Bowlen ließen die jungen Leute diesen Tag ausklingen.

Ihre Freizeit gestalteten die Austauschpartner gemeinsam, feierten zusammen oder trafen sich zum Spazierengehen und Unterhalten.

Glücklich und ein wenig traurig traten unsere Schüler die Heimreise an.

Klasse 8C



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