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Informationen zur Schulschließung

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen,

heute wurden für die Prüfungen der 10. und 12. Klassen in einer Pressemitteilung der Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur die geplanten Termine veröffentlicht.

Ich bitte auch um die Kenntnisnahme des Elternbriefes von Frau Ministerin Bettina Martin.

03.04.2020 M. Klaaßen


Information zur Schulschließung

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Lehrerinnen und Lehrer,

es wurde heute entschieden, zur Eindämmung der Atemwegserkrankung COVID-19/Übertragung von SARS-CoV-2 den regulären Schulbetrieb im gesamten Land Mecklenburg-Vorpommern ab Montag, dem 16. März 2020, bis einschließlich Sonntag, dem 19. April 2020, einzustellen.

Beachten Sie bitte den Elternbrief des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur.

Alle Informationen findet ihr/finden Sie unter:

https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/bm/Aktuell/?id=158496&processor=processor.sa.pressemitteilung.

Weitere schulinterne Informationen folgen über die Lernplattform itslearning.

Monika Klaaßen

14.03.2020 M. Klaaßen


Last, but not least - eine besondere Landtagssitzung

Nach einem Sozialkunde-Projekt zur Kommunalpolitik durften die Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse auf Einladung von Torsten Renz nun den nächstgrößeren Schritt in die Landespolitik wagen.
Aufgrund engagierter Initiative der Sozialkundelehrerin Frau Päsler wurden so für drei Klassen zwei Termine angesetzt, wodurch sich zunächst die 9A und eine Hälfte der 9B auf Kurs Richtung alten Großherzogssitz in der Landeshauptstadt Schwerin begaben.
Doch da die Lernenden erst zum Mittag und zur anschließenden Nachmittagssitzung eingeladen waren, galt es zunächst die Innenstadt genauer zu erkunden. Nach Besichtigung des Pfaffenteichs, des Arsenals und weiterer Lokalitäten der Innenstadt hatten sich die Schülerinnen und Schüler ihr Mittag im prunkvollen Schloss-Saal des „Café Niklot“ redlich verdient.
Gestärkt ging es nun in die Vorbereitung zur Nachmittagssitzung, in der die Lernenden über die Etikette und übliche Verhaltensweisen in einer Landtagssitzung aufgeklärt wurden.

Gleichzeitig wurde mitgeteilt, dass dies vorerst die letzte Besuchergruppe sein wird, die der Landtag zulässt. Der Grund war klar: Auch im Landtag gab es den ersten Corona-Verdachtsfall. Entsprechend wurde die Lerngruppe auch gesondert von Landtagspräsidentin Birgit Hesse als eben letzte für die nächste Zeit begrüßt. Anschließend konnten die Schülerinnen und Schüler zwei sehr unterschiedliche Debatten verfolgen.
Während es in der ersten Debatte um globalpolitische Themen wie die Fluchtsituation Minderjähriger auf griechischen Inseln ging, war das zweite Thema äußerst landespolitisch, da die Eckpunkte der zukünftigen Hochschulpolitik thematisiert wurden; ist Bildung doch eines der Kernkompetenzen der Landespolitik.

Der Höhepunkt und Abschluss war jedoch die Gesprächsrunde mit zwei Landespolitikern des Landkreises Rostock: Torsten Renz und Karen Larisch. Die Fragen der Schülerinnen und Schüler reichten dabei thematisch vom Berufsalltag eines Politikers über Parteipolitik bis hin zum Berufsethos des Politikers insgesamt. Trotz parteipolitischer Differenzen und der einen oder anderen Spitze waren sich beide dennoch über den Beruf des Politikers einig: Er ist fordernd und belastend, immer wieder neu und anders, aber letztlich erfüllend und sinnstiftend, trotz des weitgehend schlechten Ansehens des Berufes und des öffentlichen Gegenwinds.

So konnten die Schülerinnen und Schüler viele Einblicke in die Arbeit der Politiker gewinnen und eine andere Perspektive auf die Politik entwickeln. Auch wenn es natürlich schade ist, dass der zweite Besichtigungstermin für die übrigen Neuntklässlerinnen und Neuntklässler nun ausfallen muss, konnte wenigstens die erste Gruppe der zweiten von ihren Erlebnissen und Eindrücken am nächsten Tag berichten.

01.04.2020 C. Armbrüster


Exkursion nach Berlin

„6:15 Uhr am Bahnhof!“ Was für eine Ansage. So früh startete unsere Exkursion vom Bahnhof Teterow nach Berlin, am Freitag, dem 28. Februar 2020.

Wir, die 10B mit unserer Klassenlehrerin Frau Iwe und Sozialkundelehrerin Frau Päsler, wurden von dem Politiker Eckhardt Rehberg in den Deutschen Bundestag eingeladen. Geplant war ein Vortrag im Plenarsaal des Parlaments, ein Interview mit dem Abgeordneten Eckhardt Rehberg sowie ein Mittagessen im Paul-Löbe-Haus.

Angekommen in Berlin, liefen wir zu Fuß zum Reichstag. Um allerdings in das Gebäude hineinzukommen, mussten wir zuerst einmal durch die Sicherheitskontrolle. Die läuft so ähnlich wie am Flughafen ab und war für viele von uns schon einmal ziemlich aufregend.
Danach ging es hinauf auf die Kuppel des Reichstages. Von dort oben hatte man einen 360° Blick über Berlin, der an diesem Freitagmorgen jedoch sehr grau und verregnet war. Dennoch genossen wir die Aussicht.
Durch den anschließenden Vortrag im Plenarsaal haben wir viel über die Geschichte und die Architektur des Reichstagsgebäudes sowie über die Abläufe einer Bundestagssitzung und den Alltag im Bundestag erfahren. Da wir auf der Besuchertribüne saßen, konnten wir den ganzen Saal überblicken.

Gegen 12:00 Uhr hatten wir dann unseren Interviewtermin. Eine ganze Stunde lang stellte Eckhard Rehberg sich unseren Fragen, die er alle offen beantwortete. Auch zu den aktuellen Ereignissen im Thüringer Landtag nahm er Stellung.
Danach hörte man dann schon den einen oder anderen Magen knurren, also machten wir uns auf den Weg ins Paul-Löbe-Haus, welches direkt neben dem Reichstag liegt. Nach einer erneuten Sicherheitskontrolle gab es dann das langersehnte Mittagessen. Währenddessen konnten wir einen Blick auf die Spree genießen und auch die Sonne schien mittlerweile.

Nach dem Mittag machten wir uns allmählich wieder auf den Weg zum Bahnhof. Dort hatten wir dann noch etwas Freizeit bzw. die Möglichkeit, das Futurium, das neue Zentrum für Zukunftsgestaltung, zu besichtigen, bevor es dann wieder nach Hause ging.

Alles in allem war es ein sehr aufregender, informativer, aber auch anstrengender Tag. Wir bedanken uns herzlich für diese Einladung sowie für die tolle Organisation durch unsere Lehrer.

12.03.2020 Talea Martens, Klasse 10B


„Schüler stellen aus“

Surrealistische Landschaft, Kim Klein, Klasse 12

In der Kunsthalle Rostock fand in diesem Jahr zum 27. Mal die Ausstellung „Schüler stellen aus“ statt. Vom 17. Januar 2020 bis zum 23. Februar 2020 zeigten Schülerinnen und Schüler von 25 Schulen aus Rostock und aus dem Landkreis Rostock ihre Werke.

Auch die Europaschule Gymnasium Teterow beteiligt sich regelmäßig an dieser Ausstellung. So wurden in diesem Jahr vor allem grafische und druckgrafische Arbeiten von insgesamt 22 Schülerinnen und Schülern unserer Schule gezeigt.

Die mit einem schwarzen Kugelschreiber gezeichnete „Surrealistische Landschaft“ von Kim Klein aus der zwölften Jahrgangsstufe gefiel dabei einer Frau aus Hamburg so gut, dass diese für Kim einen Gutschein für Künstlerbedarf zur Verfügung stellte. Die Freude über diese überraschende Anerkennung war groß und ist Ansporn für die weitere Arbeit.

04.03.2020 S. Lenz


Physik einmal anders …

das erlebte der Physikkurs Klasse 11 innerhalb eines Projekttages. Zuerst besichtigten die jungen Leute die Biogasanlage in Teterow. Sie erfuhren von Herrn Langenstraß, Frau Kleuen und Herrn Kiaulehn den Weg der Silage aus Mais zu Methangas. Einen Fermenter als das Herzstück der Anlage, in denen die Abbauprozesse der organischen Substanz stattfinden, bei denen das Biogas entsteht, durften die Schüler besteigen. In einer Höhe von 15 Metern genossen sie den herrlichen Ausblick bei sonnigem Wetter. Zuletzt gelangen die organischen Reste in ein Sammelbecken, in denen restliches Gas und Gärreste entstehen. Erstaunt erfuhr der Kurs, dass die Abfallprodukte biologisch so wertvoll sind, das landwirtschaftliche Betriebe sie zur Düngung nutzen. Auch wird die Abwärme zum Trocknen von Brennholz verwendet. Zum Abschluss gingen alle Schüler gemeinsam auf die Waage, um ihre Gruppenmasse von zwei Tonnen zu bestimmen.

Im Anschluss besuchten die jungen Leute die AdFiS products GmbH Teterow „Aktivkohle – Filtersysteme, Wechsel & Entsorgung“. Damit die Schüler die Prozesse im Werk besser verstehen konnten, informierte Herr Stifft innerhalb des Physikunterrichts sehr anschaulich über die physikalischen Grundlagen. Von der Holzkohle aus der Ukraine und Polen über die Zerkleinerungsstufen zur Aktivierung der Kohle bis hin zum Endlager konnten die Schüler alle Bereiche erleben. Begeistert waren die jungen Leute von den großen drehbaren Aktivierungsrohren mit Temperaturen über 900 °C im Inneren. Auch vermittelte Herr Stift einen Einblick über den prinzipiellen Aufbau einer Firma. Zum Schluss besichtigten wir große Aktivkohlefilter.

Als letzte Station unseres Projekttages besichtigte der Physikkurs das Blockheizkraftwerk, in dem das Methangas von der Biogasanlage in Strom umgewandelt wird. Herr Möller übergab uns Ohrenschützer und erklärte engagiert sowohl die Funktionsweise des Verbrennungsmotors als auch die des Generators. Die jungen Leute hatten vorher keine Vorstellung, wie laut es in dem Kernraum war. Beeindruckend war auch die Nutzung der Abwärme für die Erzeugung von Warmwasser.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen Mitwirkenden für die interessanten Gespräche.

04.03.2020 S. Spreer


Schüler der Europaschule Gymnasium Teterow retten die Welt

„Politik & internationale Sicherheit“ – das war das Thema für das viertägige Projekt in der Übungskaserne „Jägerbrück“ in der Nähe der kleinen Stadt Torgelow, nahe der deutsch-polnischen Grenze. Das Klima schützen, internationale Konflikte und Kriege beruhigen und nebenbei noch die Wirtschaft der eigenen Region am Laufen halten, dies waren die Probleme, mit denen sich die Schülerinnen und Schüler der elften Klassen in ihren Rollen konfrontiert sahen. Sie schlüpften entweder in die Rolle der Regierung von Russland, Nordamerika, Afrika, Arabien, Europa, Japan und China oder in die einer internationalen Organisation wie der UNO, einer NGO, der Weltbank und der Weltpresse.

Drei Tage lang arbeiteten die Schülerinnen und Schüler bis in die späten Abendstunden und versuchten verzweifelt schwierige Formulare auszufüllen und zu verstehen und die Welt ein kleines bisschen besser zu machen.

Am Ende eines jeden Tages, beziehungsweise eines „POL&IS“-Jahres, wurde eine UN-Vollversammlung abgehalten, in der alle bedeutsamen Ereignisse des vergangenen Jahres zusammengefasst wurden.

Als hilfreich erwiesen sich dabei die kurzen Einführungen durch die Jugendoffiziere Steven und Georg. Dadurch gelang es den „Ministern“ und „Staatsoberhäuptern“ den Fokus auf besonders wichtige in der Region bestehende Probleme zu lenken und dabei die Wünsche der Bevölkerung nicht zu vernachlässigen.

Am dritten Tag kam eine unerwartete Überraschung, von der auch die Lehrer keine Ahnung hatten. Und so hieß es: „Bitte steht auf und legt eure Rollenkarten auf den Tisch.“ Allgemeine Verwunderung herrschte im Raum und ein paar der Schüler befürchteten, es würde ein Rollentausch stattfinden. Jedoch war für den vierten und letzten Tag etwas ganz Anderes geplant – ein Ausflug zu einer Jugendbegegnungsstätte. Diese befindet sich ganz in der Nähe der im zweiten Weltkrieg zerbombten Stadt Swinemünde auf Usedom. Dort besichtigten wir die bekannte „Kriegsgräberstätte auf dem Golm“. Anschließend wurde ein Seminar abgehalten.

Diese Exkursion war dazu angelegt, die Schülerinnen und Schüler weiter zum Nachdenken anzuregen und festzustellen, wie wichtig es auch in heutiger Zeit noch ist, den Frieden zu wahren.

In der „POL&IS“-Welt gelang es allen sehr gut, fair miteinander umzugehen und Handel zu betreiben. Verträge zum Wohle aller wurden abgeschlossen, reiche Länder verhalfen den ärmeren Regionen zu Verbesserungen. Die NGO-Vertreterinnen und -Vertreter sorgten für die allgemeine Verbesserung der Menschenrechte und des Umweltschutzes. Weltweiter Terror und Kriege wurden gemeinsam angegangen und bekämpft.

Das Projekt wurde von allen als „recht realitätsnah“ beschrieben, so könne man sich nun leichter kritisch mit den Problemen dieser Welt auseinandersetzen und sich mit möglichen Lösungsansätzen beschäftigen.

Abschließend lässt sich also sagen, dass alle Schülerinnen und Schüler nun besser über die politischen und wirtschaftlichen Vorgänge, deren Gründe und Resultate Bescheid wissen. Sie sind nun durchaus in der Lage, komplexe politische Prozesse und deren Wichtigkeit zu begreifen.

Von welch hoher Bedeutsamkeit politisches Wissen und Bewusstsein, gerade bei der jüngeren Generation, heutzutage ist, war allen Schülerinnen und Schülern bereits vor Antritt des Projekts bewusst. Mit der Absolvierung der Simulation ist die Politik und das komplexe Gefüge der UN-Mitgliedsstaaten zugänglicher gemacht worden.

04.03.2020 Annabell Brandt, Klasse 11



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