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COMENIUS - das europäische Programm für die schulische Bildung


Europaprojekt "Lebenslanges Lernen"

Die Europaschule Gymnasium Teterow beteiligt sich seit über 13 Jahren an dem europäischen Bildungsprojekt "Comenius". Die Grundvoraussetzung für die Teilnahme besteht darin, dass sich mindestens drei Schulen aus verschiedenen Ländern Europas mit einem gemeinsamen Konzept bewerben.

Unser aktuelles Projekt "Let's film and share it with a European friend" begann im Sommer 2012 und hat eine Laufzeit von zwei Jahren. Unsere Partnerschulen kommen aus Portugal, Griechenland, Türkei, Bulgarien, Rumänien, Spanien und Litauen. Die Schüler aller beteiligten Schulen produzieren Videos zu einem gemeinsamen Thema z. B. "Meine Heimatstadt", "Hobbys und Freizeit" oder "Vorurteile". Außerdem sind viele begleitende Aktivitäten Bestandteil des Projektes, wie der Logo-, ein Song- und ein Tanzwettbewerb, ein virtuelles Länderquiz, die Präsentation der Schule, des Bildungssystems, der Stadt und Region sowie das Erstellen eines "Überlebens-Wörterbuches".

So entwickelt sich ein gemeinsames europäisches Bewusstsein mit landestypischen Schwerpunkten. Die Schüler arbeiten europaweit zusammen mithilfe der modernen Kommunikationstechnologien und in sozialen Netzwerken. Zusätzlich zu den regelmäßigen virtuellen Kontakten ist jedes Land einmal als Gastgeber für ein Meeting mit den anderen sieben Partnern. Hier haben Schüler und Lehrer die Gelegenheit sich persönlich kennenzulernen und "face to face" miteinander auszutauschen. Diese Treffen während der Laufzeit der Projekte sind immer besondere Höhepunkte und für die teilnehmenden Schüler aufregend und erlebnisreich.

Als Europaschule ist es uns sehr wichtig, europäische Werte wie Toleranz, Respekt, Gleichheit und interkulturelles Verständnis zu fördern. Das Comeniusprojekt ist ein wichtiger Baustein für diese pädagogische Zielsetzung.

Alle Informationen, Berichte und Ergebnisse sind auf der Projektwebseite www.comenius.egt-mv.de dokumentiert.

Timm Lehmkuhl und Lothar Rösler, Koordinatoren Comenius-Projekt


Mit Länderquiz gelingt der Brückenschlag

Das Gymnasium Teterow ist für fünf Tage Zentrum Europas für Schüler aus sieben Ländern im Comenius-Projekt der EU.


TETEROW. Erwartungsvolle Blicke der 9B sind auf die beiden Mädchen und zwei Jungen gerichtet, die mit Timm Lehmkuhl den Klassenraum betreten. „Das sind Elpida und Konstantina, Georgios und Konstantinos. Sie kommen aus Athen“, stellt der Lehrer die Besucher vor. „Sie werden euch ihr Heimatland nahebringen.“ Mit der Mahnung „Seid nicht stieselig“ und dem Rat, die Chance zu nutzen und die Gäste auszufragen „Englisch könnt ihr genug“ -, überlässt Lehmkuhl den Schülern das Feld. Eine Verlegenheitspause lassen diese nicht aufkommen. 

Elpida blickt kurz auf ihren Handzettel und die erste Quizrunde beginnt. Dass Athen die Hauptstadt ist und die Akropolis ihr berühmtestes Denkmale, ist keine Hürde für die Teterower. Schwieriger ist schon die Frage nach dem Symbol Athens oder dem dritten Buchstaben des griechischen Alphabets. Diese spielerische Beschnupperungsrunde ist von den Gästen klug gewählt. Es gibt kein Eis, das zu brechen wäre, innerhalb weniger Minuten sprudelt der Dialog. Als die vier Athener dann ihre Fragen erschöpft beantwortet wissen, kehren die Gastgeber den Spieß kurzerhand um und befragen die Gäste. Spontan zwar, aber mit Taktgefühl. Alle haben viel Spaß. 

Im Computerraum nebenan dagegen sitzen vier Mädchen, denen das blanke Entsetzen ins Gesicht geschrieben steht. Alle starren auf das Display eines Laptops. Doch das zeigt nicht, was es eigentlich sollte – nämlich den von ihnen gefertigten Videofilm über Teterow. Ein technischer Flopp. Ihr Lehrer Lothar Rösler redet mit Engelszungen auf sie ein und spricht ihnen Mut zu. „Nichts ist verloren. Wir werden das schon wieder hinkriegen.“ Der Pädagoge ist erfahren genug zu wissen, dass ein Treffen mit 50 Gästen aus sechs Ländern immer Unvorhergesehenes mit sich bringt. Bei Pannen heißt es zu improvisieren. Die erste Panne ereilte übrigens die Portugiesen. 

In Hamburg stiegen sie vom Flugzeug um in die Bahn. Doch ihre Fahrt sollte nicht lange währen. Der Zug havarierte. Mit Bussen ging es zurück in die Hansestadt und dann mit erheblicher Verspätung weiter. Erst spät in der Nacht kam die Gruppe in Teterow an. Voll des Lobes ist Timm Lehmkuhl für die Eltern, die diesen Schülern Logis boten. Ohne Aufregung und ganz selbstverständlich haben sie die Situation gemeistert. Alle waren am Morgen pünktlich in der Schule. In den nächsten Tagen steht den am Projekt Beteiligten ein umfangreiches Programm bevor. Heute geht es auf eine Stadtrallye in zeitgemäßer Form des Geocaching. Mittels GPS sind etliche Stationen in der Stadt aufzuspüren. Später empfängt Bürgermeister Reinhard Dettmann die Gäste. 

Kontakt zum Autor: e.rogmann@nordkurier. de
Ein Artikel aus der Print2Pad Demo App, Mecklenb. Schweiz Teterow, vom 30. November 2012, Seite 17. Copyright Nordkurier 2012



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